Montag, November 13, 2006

In eigener Sache II

Yes and strike!
Ich weiß noch gar nicht, wie ich meiner Freude über das Teil Ausdruck verleihen soll.
Meine Kinder waren begeistert.
Meine Süße hat meine Freude verstanden und nicht ob der unplanmäßigen Anschaffung geschümpft - hatte ich auch nicht wirklich befürchtet.

...und die anderen Männer im Zug kucken alle neidisch - reicht das?


Aber der Reihe nach, auch wenn ich mich etwas wiederhole:
Ich habe mir also ein Mininotebook bei Ebay gekauft.
Gesucht hatte ich schon länger - so 3 Wochen habe ich den Markt beobachtet. Die Vorgaben waren recht klar:
ich wollte im Zug Mp3s hören können,
vielleicht etwas daddeln (Schach z. B.),
das eine oder andere "sinnvolle" Programm sollte auch funktionieren. Zum einen natürlich mein Firefox, ein Html-Editor - da habe ich mich für NVU entschieden. Überhaupt alles, was ich brauchen könnte, um Abends an meinen Blogs zu arbeiten, egal ob an Inhalten, oder an der Optik. Brauch ich also TopStyle (für StyleSheets - hier reicht die kostenlose "lite"-Version), ColorPicker, IrfanView. Der Adobe Reader darf natürlich nicht fehlen.
Letztlich wollte ich alles mit Freeware bestreiten.
Selbst wenn kein Betriebssystem dabei gewesen wäre, da hätte ich so ziemlich alle denkbaren Versionen gehabt. OK, Win95 nur als Disketten-Version, aber so alt sollte die Möhre besser eh nicht sein.
Ansonsten würde ich mich auch in das eine oder andere Programm einarbeiten können wollen, das evtl. meine Jobaussichten in Nofrieland ehöht.

Womit ich bei den Mindestanforderungen wäre:
ein paar hundert Mhz sollten ausreichen. So ab 400, besser 600-700. Den Arbeitspeicher kann man aufrüsten, aber schon 128MB für W2K würden mir reichen.
Mindestens 1x USB ist Pflicht (muss nichtmal die neue schnelle Variante sein).
Ein PCMCIA-Schacht, um z. B. eine WLAN-Karte nachzurüsten. Bei den älteren Geräten in meiner Preisklasse sollte
ein Modem eh drinne sein.
Funktionierender Akku ist nicht wirklich Pflicht, aber einer durch den ich wenigsten einige Minuten von einer Steckdose zur nächsten
überbrücken könnte wäre schon prima.
Von einem 12" Bildschirm habe ich mich ziemlich schnell verabschiedet. Die werden angeboten wie Sand am Meer, waren mir aber eigentlich noch zu groß. Keine Kompromisse lautete die Vorgabe die Größe betreffend. Also 10" bzw. meist isses dann 10,4".

Da wurde kaum was angeboten.

Alte Vaio-Mininotebooks kriegt man so ab 300 Latschos. Die sehen super aus und laufen bestimmt super - wenn sie laufen. Ich habe viel
gegoogelt, und wennse mal nicht laufen, ist man am Arsch: kein Support von irgendwo, sauteure Ersatzteile. Und da die Dinger ziemlich einhellig als anfällig bezeichnet wurden...
Wenn mir natürlich ein günstigeres untergekommen wäre, hätte ich das wahrscheinlich trotzdem riskiert. Die Vaios sehen einfach zu gut aus.

Was gab es noch? Acer wurde praktisch nicht angeboten (zumindest nicht in meiner Preislage). Blieb Fujitsu Siemens. Da gab es die B-2131
in einem Ebay-Shop für über 220 Tacken inkl. Versand.
Allerdings in fiesem Zustand: wenn der Shopbesitzer schon schreibt "mit starken Gebrauchsspuren", kann man sich ja vorstellen, was einen erwartet...
Außerdem waren sie alle ohne Akku und z. T. ohne den Stift für das Touchscreen (derdieden?).
?!? Touchscreen? Hatte ich zum ersten mal gehört, dass es solche alten Siemenskisten in der Größe und dann mit
Touchscreen gibt. Kannte ich sonst nur von Fahrkartenautomaten und irgendwelchen Messerechnern. Ach ja, und Handhelds.
Hörte sich interessant an, aber dann ohne den dazugehörenden Stift. Schien mir ja auch doof. Wie ein Rennwagen, ohne den passenden Schlüssel.

tbx im Teil III